Archiv des Autors: Sanne

Bye bye Ireland …

… wir kommen wieder .

Schön war’s, tolle Landschaft, malerisch He Küsten und sehr nette Menschen!

Unser Rückflug zu nachtschlafender Zeit . Dafür waren wir bereits um 11h zu Hause ! Auch Hamburg empfängt uns mit schönstem Sommerwetter!

Zwischen Downton Abbey und Shopping

Heute ging es zuerst mit Sightseeing los Ardgillan Castle, nur 10 Minuten von unserem B&B entfernt liegt wunderschön direkt am Meer und in einem tollen Park.
Das Haus selbst ist als normale Wohnhaus gebaut und von seinen Besitzern der im Castlestyle erweitert wurden. Auch die Einrichtung inkl. der Bibliothek wurden von den letzten Eigentümern einer Familie Pott leider verkauft worden. Heute ist das Castle und vor allem Park für die Öffentlichkeit geöffnet und die Öffentliche Verwaltung hat sich entschieden das Haus im Stile der ursprünglichen Besitzer im victorianischen Stil wiederherzustellen. Das ist recht gut gelungen und vor allem die lebhaften Schilderung unseres Guides Mary über das Leben im Haus machten den Rundgang sehr kurzweilig.

Gestärkt mit einem Bagel verlassen wir die großen Gärten und parken unser Auto auf dem Park & Ride – einer weiterer Dublintrip ist geplant, diesmal Shoppingareas rund um die Grafton Street, Powerhouse Court und und – natürlich darf Butlers Schokolade nicht fehlen. Und letztlich entdecken wir noch einen Murphy Icecreame of Dingle – klar dass wir das noch mal essen müssen. Unsere Lieblingsorten: Dingle Gin (Gott war das lecker – hicks) und Crunchy caramel und bown bread – aber egal welches – bitte unbedingt probieren- aber vorsicht es besteht Suchtgefahr.

Dann ging es an die leidige Prozesdur des Abschiednehmens:
von unserem Auto – unser mittlerweile liebevoll „Dreckspatz“ genannter Golf konnte mit zusätzlichen 2779,5 km, ohne Kratzer und Dellen bei Hertz abgegeben werden.
von all den zu 90% geleerten Kosmetiktöpfchen und Tuben – 20kg Gepäck
von der Suche nach Papierkörben
von täglich mindestens 20x Kreisverkehr
vom Linksverkehr
vom Sammeln von Lidl Punkten
vom Irish Breakfast (es gibt mindestens 3 Wochen kein Rührei)

Das wird nun noch so weiter gehen und Kevin Tullamore der natürlich bei seiner Familie auf der grünen Insel bleiben wird, fasst zusammen: „Wer Regen erwartet und ausreichend warmes im Koffer hat, wird mit Sonnenschein nicht unter 14 Tagen belohnt“

Am Liffey

Irgendwann musste es ja mal passieren, ich habe die Speicherkarte der Kamera vergessen – heute also nur Handybilder und das auch nur Danke Bettina.
Bilder von was? Ach ja wir waren in Dublin und sind mit dem Klassiker gestartet dem Trinity College, eine Führung auf dem Campus und dann in die Biliothek, die das Heiligtum der Iren beherbert, das Book of Kells .

Das Book of Kells ist eine illustrierte Handschrift aus dem achten oder neunten Jahrhundert, sie w wurde im Jahr 2011 zum Weltdokumentenerbe erklärt. Zwei Seiten davon kann man in einer Vitrine besichtigen. Beeindruckender für mich die Bibliothek bzw. der long room -65 m lang und über und über gefüllt mit Büchern – leider auch mit zu vielen Besuchern.

Danach führt unsere Tour zum Dublin Castle, Christchurch Cathedral zum Liffey. der O´Conoll Street und letzlich Temple Bar. Dort ist schon am Nachmittag viel los und das Guiness schmeckt auch jetzt schon.


Zum Nachtisch gibt es nach Bubble Tea eine weiter Neuheit Bubble Waffel – mindestens so cool war der Laden:

Und die Waffel ? – geteilt gerade so zu schaffen.

Und das beste – dazu gab es vietnamesischen Kaffee !

Kevin Tullarmoe stänkert: Wer zu viel Guiness trinkt – vergisst die Karte.

Auf Natur folgt Kultur

Wir verlassen Nordirland düsen mit unserem Golf fix über die Autobahn gen Dublin. Kurz vor Dublin besuchen wir MonasterBoice – eine altes Kloster mit Friedhof, dort gibt es die berühmten Hochkreuze zu sehen.
Weiter geht es nach Brù na Bòinne – zurück in die Steinzeit – faznierend sind dort die Gräber nach der Sonne ausgerichtet und so dringt um die Wintersonnenwende bei Sonnenaufgang für ungefähr 15 Minuten ein Lichtstrahl durch eine Öffnung über dem Eingang direkt in den Gang und die Kammer.

Kevin Tullarmore möchte auch was schlaues Beitrag muss aber erst unter die Dusche.

Zu Gast bei Finn

Puh nur 19 Grad leichter Wind – das klingt nach einer Jeans. Google Maps ist auch auch schon ganz auf dem britischen Trip spricht nur nich in Füssen . ..

Auf dem Weg von Portrush zum Giants Causeway kommen wir an Wunden der Games of Thrones Spots vorbei – Danluce Castle – auf einem Felsvorsprung gebaut

Endlich am Giants causeway angekommen ist leider auch der erste Bus zu sehen.

Der Giant’s Causeway ist seit 1986 UNESCO-Welterbestätte. Er besteht aus etwa 40.000 gleichmäßig geformten Basaltsäulen die etwa 60 Millionen Jahren alt sind. Etwa die Hälfte der Säulen sind sechseckigen, es gibt sie jedoch auch mit vier, fünf, sieben oder acht Ecken auf.

Dahinter verbirgt sich nicht nur eine großartige Landschaft, sondern auch eine niedliche Geschichte: Der Damm vom Riesen Fionn mac Cumhaill, auch Finn MacCool, gebaut. Man sagt, dass Fionn eines Tages von seinem schottischen Widersacher Benandonner stark beleidigt wurde, dass er sich dazu entschloss, diesen Damm zu bauen, um Benandonner in einem Duell zu besiegen. Er riss riesige Felsen aus den Klippen der Küste heraus und stemmte sie in das Meer, um einen sicheren Weg nach Schottland zu bauen. Als er mit dem Bau fertig war, forderte er Benandonner zum Kampf heraus. Um seinen Ruf nicht zu verlieren, blieb diesem nichts anderes übrig, als die Herausforderung anzunehmen, und so machte er sich auf den Weg nach Irland. Fionn, den die Arbeiten an dem Damm ermüdet und erschöpft hatten, suchte derweil nach einem Ausweg, wie er sich vor dem Aufeinandertreffen mit dem schottischen Riesen erholen könnte. Er verkleidete sich daraufhin als Baby und wartete mit seiner Frau auf die Ankunft Benandonners. Als dieser erschien, beteuerte Fionns Frau ihm, dass er gerade nicht da sei. Gleichzeitig lud sie ihn auf einen Tee ein und versprach, Fionn werde bald zurückkommen. Als Benandonner beim Warten das angebliche Baby sah, erblasste er bei der Vorstellung, dass bei der Größe des Kindes der Vater gar gigantische Ausmaße haben müsse. Die Furcht packte ihn und er rannte über den Damm zurück nach Schottland und zerstörte ihn dabei hinter sich.

Am Nachmittag dann nach Belfast der Hauptstadt Nordirlands . dort sind wir erstmal in verschiedene Umzüge und/ oder Protestmärsche geraten, einer davon von den Gewerkschaften und wir waren schon erleichtert dass es keinen anderen Hintergrund hatte . Wir entscheiden uns für ein Bustour durch die Stadt , das es nun dich wieder sehr warm ist und wir in unseren Jeans etwas zu warm angezogen sind. Die großen Hafenkräne und das Titanic quarter (hier wurde die Titanic gebaut) , das Parlament und einige viktorianische Stadtteile sind schön anzusehen . In Belfast ist an allen Ecken der Konflikt der Religionen sichtbar – gruselig sind die peace walls , teilweise mehrere Meter hohe Zäune die die rivalisierenden Stadtteile von ein ander trennen, die Gates stehen heute offen – aber die Mauern sind noch immer da. Auch wenn wir keinen konkreten Anlass zur Sorge hatten verlassen wir Belfast mit dem bedrückenden Gefühl , dass der Friedensprozess noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird .

Ein interessanter Einblick gibt der Artikel

Die Bilder des Tages – Nachtrag: