Archiv des Autors: Sanne

Home sweet home

Hamburg empfängt uns mit Nebel – nun immerhin kein Regen,aber kalt ist es schon – brr.
Nun sind erstmal Heizung und die Waschmaschine im Einsatz, denn im Koffer ist kein sauberes Teil mehr. Ein weitere Baustelle ist das Jetlag, dabei ist durchhalten angesagt, damit die inner Uhr möglichst schnell wieder „normal“ zu tickt.
Weitgehend verdrängt konnte ich bisher die Advents- und Weihnachtsvorbereitungen. Auch wenn das Sommerevent bereits in Neuseeland v.a. zulezt in Christchurch deutlich sichtbar war, so mutet es doch bei 25 Grad + immer seltsam an.
Aber nun geht es los- morgen werden die Wanderschuhe eingemottet und die Adventsdeko rausgeholt.

Heißer Abschiedstanz in Christchurch 

Am Morgen ist es noch etwas bedeckt und so machen wir uns auf zur Cardboard Cathedral, diese Kirche wurde als Eratz für die beim Erdbeben zerstörte Kathedrale aus Pappe erbaut.

Direkt daneben befindet sich das Mahnmal für das 2011er Erdbeben, das die Stadt so nachhaltig verändert hat und noch verändert. 185 weiße Stühle für jedes Todeopfer der Erdbebenkatastrophe einer, jeder Stuhl ist anders, vom Rollstuhl bis zum MaxiCosi  – sehr bedrlückend.

Am Mittag kommt dann die Sonne raus und schwupp hat es 30 Grad kaum zum Glauben und sofort steigt der Getränkekonsum, als wir im botanischen  Garten von Schatten  zu Schatten hopsen . Das bietet der Museumsbesuch eine willkommene Abwechslung – das Canterbury Museum – super gemacht und echt empfehlenswert ! Im RE-Start Markt genießen wir ein letzten Pie mit Ginger Beer und ein Stück CarrotCake, das bei diesem Wetter schon ziemlich in die Knie geht :-).  

Kunst aus Christchurch:


Am Abend geht es zum Flughafen und dann startet wieder das Flug-mit China- Airline via Taipeh zurück nach Frankfurt.

Herr Wanaga Teretere schluchzt zum Abschied: „Wenn blauer Himmel und Sonnenschein Einzug halten, müssen die Nordlichter den Heimweg antreten.“

Paradise now – Paradise lost

Nach einer sehr ruhigen Nacht werde ich früh wach und mache vor dem Frühstück eine Spaziergang über die Farm . Um 8h begleiten wir die Tochter des Hauses, umd das Lamm Rose zu füttern.

Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen von unserem Kurzzeitparadies bei Julie, Marc und Bri im Opawa Homestead.
Es geht weiter in Richtung Christchurch, wo wir am frühen Nachmittag eintreffen. Im City District sind die Schäden der Erdbeben, auch nach sechs Jahren noch deutlich zu sehen. Von der einst englischsten Stadt außerhalb Englands ist nicht viel gebleiben. Alle Hochhäuse wurden beim Erdbeben 2011 so stark beschädigt, dass sie bereits abgerissen wurden oder noch werden. In der Stadt klaffen mehr Baulücken und Kräne gehörten zum Stadtbild. Kein schönes Bild bietet die Kathedrale, von der nur noch ein Teil steht, der Turm ist völlig zersört. Ingesamt gibt die Stadt auf den ersten Blick ein etwas bedrückendes Bild ab. Wenn man aber genauer hinsieht gibt es neben den vielen Baustellen, auch viele Kunstobejkte und aus der Not wurde eine Tugend gemacht.  Re start- shoppen und essen im  um Container ! 

Herr wananga Teretere cremt mit Lichtschutzfaktor 50 und seufzt : „wo Handtücher draußen hängen gehst Du  im Container shoppen“