Pagoden-Huehner im Hoehenflug

Heute stand ein ganzer Tag Mandalay auf dem Programm. Der erste Weg fuehrte uns zur Schoenheit: Thanaka, die beruehmte birmanische Universalpaste.

Anschliessend ging’s weiter in die Handwerker-Viertel im Sueden der Stadt. Unter einfachsten Bedingungen arbeiten hier Holzschnitzer, Stickerinnen, Bronzegiesser, Steinmetze, Gold- und Bambuspapierschlaeger. Das Blattgold wird und wurde dem Buddha in der Mahamuni-Pagode tonnenweise aufgelegt, so dass er seine urspruengliche Form schon voellig verloren hat. Animiert von so viel Gold gingen wir ins „Golden Duck“ zum Mittagessen


Herr Konfuze kommentiert diese Wahl mit folgenden Worten: „Wer Ente bestellt, wird sich an Huhn laben“.

Ein Besuch beim ehemaligen Koenigspalast erwies sich als eher schaurig denn schoen; viel Wellblech, schlechte Repliken und das alles umwabert von einer Atmosphaere der Trostlosigkeit. Umso schoener das alte Teakholzkloster Shwenandaw mit grazilsten Schnitzereien.

In der Kuthodaw-Pagode versuchten wir 729 Marmortafeln mit dem gesamten Tipitaka – der buddhistischen Lehre – zu entschluesseln. Dies gilt als groesstes Buch der Welt, ist aber leider in Pali geschrieben, so dass wir auf Seite 1 haengen geblieben sind. Die Kyauktawgyi-Pagode bot neben einem unaussprechlichen Namen vor allem einen riesigen Marmorbuddha von 500 t.
Nach einem kleinen Koffein-Doping erklommen wir die 1.718 Stufen auf den Mandalay Hill, um von der Wunscherfuellungspagode aus den Sonnenuntergang ueber dem Irrawaddy zu beobachten.

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