Zu Gast bei Finn

Puh nur 19 Grad leichter Wind – das klingt nach einer Jeans. Google Maps ist auch auch schon ganz auf dem britischen Trip spricht nur nich in Füssen . ..

Auf dem Weg von Portrush zum Giants Causeway kommen wir an Wunden der Games of Thrones Spots vorbei – Danluce Castle – auf einem Felsvorsprung gebaut

Endlich am Giants causeway angekommen ist leider auch der erste Bus zu sehen.

Der Giant’s Causeway ist seit 1986 UNESCO-Welterbestätte. Er besteht aus etwa 40.000 gleichmäßig geformten Basaltsäulen die etwa 60 Millionen Jahren alt sind. Etwa die Hälfte der Säulen sind sechseckigen, es gibt sie jedoch auch mit vier, fünf, sieben oder acht Ecken auf.

Dahinter verbirgt sich nicht nur eine großartige Landschaft, sondern auch eine niedliche Geschichte: Der Damm vom Riesen Fionn mac Cumhaill, auch Finn MacCool, gebaut. Man sagt, dass Fionn eines Tages von seinem schottischen Widersacher Benandonner stark beleidigt wurde, dass er sich dazu entschloss, diesen Damm zu bauen, um Benandonner in einem Duell zu besiegen. Er riss riesige Felsen aus den Klippen der Küste heraus und stemmte sie in das Meer, um einen sicheren Weg nach Schottland zu bauen. Als er mit dem Bau fertig war, forderte er Benandonner zum Kampf heraus. Um seinen Ruf nicht zu verlieren, blieb diesem nichts anderes übrig, als die Herausforderung anzunehmen, und so machte er sich auf den Weg nach Irland. Fionn, den die Arbeiten an dem Damm ermüdet und erschöpft hatten, suchte derweil nach einem Ausweg, wie er sich vor dem Aufeinandertreffen mit dem schottischen Riesen erholen könnte. Er verkleidete sich daraufhin als Baby und wartete mit seiner Frau auf die Ankunft Benandonners. Als dieser erschien, beteuerte Fionns Frau ihm, dass er gerade nicht da sei. Gleichzeitig lud sie ihn auf einen Tee ein und versprach, Fionn werde bald zurückkommen. Als Benandonner beim Warten das angebliche Baby sah, erblasste er bei der Vorstellung, dass bei der Größe des Kindes der Vater gar gigantische Ausmaße haben müsse. Die Furcht packte ihn und er rannte über den Damm zurück nach Schottland und zerstörte ihn dabei hinter sich.

Am Nachmittag dann nach Belfast der Hauptstadt Nordirlands . dort sind wir erstmal in verschiedene Umzüge und/ oder Protestmärsche geraten, einer davon von den Gewerkschaften und wir waren schon erleichtert dass es keinen anderen Hintergrund hatte . Wir entscheiden uns für ein Bustour durch die Stadt , das es nun dich wieder sehr warm ist und wir in unseren Jeans etwas zu warm angezogen sind. Die großen Hafenkräne und das Titanic quarter (hier wurde die Titanic gebaut) , das Parlament und einige viktorianische Stadtteile sind schön anzusehen . In Belfast ist an allen Ecken der Konflikt der Religionen sichtbar – gruselig sind die peace walls , teilweise mehrere Meter hohe Zäune die die rivalisierenden Stadtteile von ein ander trennen, die Gates stehen heute offen – aber die Mauern sind noch immer da. Auch wenn wir keinen konkreten Anlass zur Sorge hatten verlassen wir Belfast mit dem bedrückenden Gefühl , dass der Friedensprozess noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird .

Ein interessanter Einblick gibt der Artikel

Die Bilder des Tages – Nachtrag:

2 Gedanken zu „Zu Gast bei Finn

  1. Wehrmeyer

    Huhu aus der Heimat. Was für ein kluger trick, als baby verkleiden. Erinnert mich an die list mit dem trojanischen Pferd. Hoffe ihr habt auch kulinarisch ein paar leckereien entdeckt. Ich kenne nur Kerry gold butter und nehme, das ist wie die lila Kuh nur ein Werbegag. Gruss vom diwan. Weiterhin inspirierende Tage. Heidrun

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    1. Sanne Beitragsautor

      Liebe Heidrun, kulinarisch ist das doch nah an GB. Aber ich habe fablehaften Fisch,Lamm und sehr leckers Irish Stew gegessen, sonst die Speisekarte oft sehr eintönig. Vielleicht hat Dublin da mehr zu bieten. Ganz liebe Grüße aus der irischen Hitze. Sanne

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