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Yangon – ausgeschlafen

Nach einem ausgiebigem Fruehstueck starteten wir gut ausgeruht und erholt mit der Erkundung der Altstadt Yangons. Bereits um 9.00h herrschten tropische Temperaturen von um die 35 Grad. In Chinatown Sahen wir alles, was der Birmane fuer essbar haelt. Huehnerfuesse, Krabbelgetier aus dem Wasser, Gemuese und Obst von A wie Aubergine bis Z wie Zitrusfruechte, Schweineruessel, Morning Glory und: KNOBLAUCH – wer haett’s gedacht.

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Nach einem kurzen Besuch in der Sule-Pagode (z.Zt. finden dort die alljährlichen Vergoldungsarbeiten nach der Regenzeit statt),machten wir uns auf die Suche nach einem trinkbaren Kaffee und wurden auch fuendig, allerdings trauern wir immer noch unserem geliebten Paris Deli in Hanoi nach. Weiter ging’s zum Yangon River durch Gassen mit sehr viel morbidem Kolonial-Charme.

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Um mit der Faehre eine Runde zu drehen, mussten wir erst mal beim General Manager vorstellig werden. Nachdem von der Passnummer bis zur Schuhgroesse alle Details mit Durchschlag notiert waren, hielten wir tatsaechlich 2 gueltige Hin- und Rueckfahrtickets in der Hand – nur dumm, dass sie keiner sehen wollte, Auf dem Boot ging es eher zu wie auf einem orientalischen Basar, staendig wurden Eier in vielfaeltigsten Alterungsstufen angeboten, neben Betelblaettern und diversem anderem Tinnef.

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Kolonialen Charme auf Luxusniveau hatte das Savoy-Hotel, in dem wir wie weiland Rudyard Kipling unseren Lunch nahmen. Zur Verdauung gab’s dann einen Spaziergang entlang des Kandawgyi (sprich: Kandaudschi) Sees.

Stimmungsvoller Ausklang des Besichtigungstages war ein erneuter Besuch der

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Shwedagon-Pagode, wobei zum ersten Mal hautnah einen der beruehmt-beruechtigten Stromausfaelle mitten auf der langen Treppe erleben durften. Am Abens unternahmen wir den ersten Selbstversuch mit birmanischem Bier: Myanmar-Bier schmeckt eher als sei es mit Brause gebraut.

Konfuze des Tages: Wer 9x Wasser ueber das Haupt des Buddha schoepft, hat Glueck, aber weder geniessbaren Kaffee noch wohlschmeckendes Bier.