Vom Strand an den Strand

Um 8h heute morgen ging es weiter bei schönestem Wetter ging es nach Kawakawa – dort sind wunderschöne Toilettenhäuschen von Friedensreich Hundertwasser zu sehen, der Wahl-Neuseeländer hat dort viele Bauwerke hinterlassen. Weiter geht es in Richtung Auckland – mit einem Zwischenstop beim Little German – einem Kaffee direkt an der Autobahn Richtung Auckland. – sehr guter Kaffee und Eis.
Frisch gestärkt ging es dann an Auckland vorbei – mit wunderschönem Blick auf die Skyline und den Hafen – Richtung Südwesten zur Coromandel Halbinsel.

Diese Halbinsel hat laut Reiseführer alles was ein ideales Urlaubsziel braucht, malerische Felsenküste mit Sandstränden. Am Hot Water Beach sieht man die Menschen mit einem Sparten zum Strand pilgern, es sieht aus als würde doch täglich ein SandburgenContest stattfinden, aber weit gefehlt, bei Ebbe kann man im Sand nach Warmwasserquellen buddeln, das braucht man auch, denn das Meerwasser ist noch ziemlich frisch. Die Flut lässt die Wannen dann wieder verschwinden.
Vorher waren wir noch Einkaufen, da unser Ziel der Top Rated Campingsplatz auf der Halbinsel ist. In kleinen Bungalows, die wie kleine Zelte aus Metall aussehen haben wir ein großes Bett, Tisch und Stühle einen Kühlschrank, TV und eine Terasse. Sehr nett, wenn nur der Weg zum duschen und zu Toilette nicht so weit wäre. Die sanitäten Anlagen sind top und mit den Erfahrungen aus den 90er in nicht mehr zu vergleichen.


Zuerst geht es zum Traumstand mit der Cathredral Cove, ein 40 minütiger Fussmarsch – über Stock und Stein , v.a. Bergab durch die dichten Regenwälder und 147 Treppen bringen uns an einen Traumstrand, angeblich der schönste Neusselands ;-). Auf den Rückweg stoppen wir an der Coromandel Brewery, einer Mikrobrauerein mit leckerem Craftbeer. Die Flaschen werden alle feinsäuberlich in die berühmten braunen Papptüten verstaut und das bei gerade mal 4,7 Prozent.
Am Abend gab es dann Salat und Fish and Chips, das war sehr lecker und dazu haben wir das Bier und später einen leckeren neuseeländischen Merlot gedrucken. Unser straffes Programm und die geringe Wifi-Dichte machen es schwer den Blog täglich zu pflegen.
Ein rundum gelungener Tag bei schönem Wettter. Auch der Gelehrte ist von der wunderschönen vielfältigen Landschaft bei einfach begeistert und haucht weinseelig : „147 Stufen bringen manchen in Paradies. „

4 Gedanken zu „Vom Strand an den Strand

  1. Heike

    Hi Sanne,
    ich habe Herrn Konfuze auf einen Ausflug nach Ingolstadt mitgenommen. Er lässt fragen, ob der grün-bunte Herr auf dem letzten Bild rechts unten sein Nachfolger ist. Vor lauter Eifersucht ist er selbst schon ganz grün im Gesicht… Außerdem bedauert er sehr, nicht in den Genuss zu kommen, Sandburgen bauen zu dürfen. Na ja, vielleicht kann ich ihn bald mal raus lassen zum Schneemann-Bauen. Ein erster Schneeschauer am Nachmittag gab bereits einen ersten Vorgeschmack auf Winter.
    Von schlechtem Gewissen geplagt, flennte er heute einsichtig auf der Rückreise: „Wer in Taipeh abstürzt, erklimmt 147 Stufen zur Vorhölle.“

    1. Sanne Beitragsautor

      Liebe Heike,
      ich finde Du verwöhnst den Verräter zu sehr – er soll im fränkischen Winter bibbern. Die Reisen mit Dir sind wesentlich entspannter – hier ist jeden Tag volles Programm,morgen ist der erste Tag zu freien Verfügung. Unsere Gruppe von 14 hat nur zwei Paare, die anderen 10 sind Alleinreisende wie ich. Das macht es interessant und das Einzelzimmer ist auch eine gute Entscheidung, so habe ich immer ausreichend Platz für meinen Kram. Herr Willibald und Herr Reisefant kommen bisher kaum aus dem Koffer, sie schmieden schon wieder an Ihrer Karriere beim Film – Herr Willbald als Hobbit und Herr Reisefant sucht noch die passende Rollen für sich. Morgen will ich mir den Vulkan näher ansehen – ich hoffe das Wetter spielt mit. Liebe Grüße Sanne

  2. Herr Konfuze

    Statt Traumbuchten sehn in Coromandel: schlüpf ich nur in meinen Mantel,
    statt Cathedral Cove: find ich die Kälte doof,
    statt leckerem Craftbeer: gibt’s nur Wasser hier,
    statt Salat mit Fish and Chips: zweifle ich an meinem Grips,
    statt Kunsttoiletten von dem Hundertwasser: werd ich täglich blass und blasser.

    Mit untertänigsten Grüßen
    Euer Fuzi

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